3*3 Eyes
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3*3 Eyes
ūüáĮūüáĶ Sazan Eyes
ūüá©ūüá™ 3x3 Augen
TV-Series
Number 4
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Number of episodes5

Staffel 1
1. 3*3 Eyes Part 1 DE
Im Vorspann sehen wir eine Horde seltsamer Wesen, die den Ningen no Zou, ein mächtiges Artefakt aus ferner Vergangenheit, verehren.

Irgendwo in Tibet. Professor Fuji gibt Pai einen Brief. Mit diesem Brief, so seine letzten Worte, sei er fähig, sein Versprechen zu halten, sie eines Tages zu einem richtigen Menschen zu machen.

Tokyo: Yakumo rast auf seinem Roller durch die Fu√üg√§ngerzone, denn er ist sp√§t dran. Um ein Haar nietet er dabei ein exotisch aussehendes M√§dchen um, das dabei seinen Wanderstab verliert; er nimmt es mit zu seinem Arbeitsplatz, einer Transvestitenbar, wo er in entsprechender Aufmachung arbeitet. Er erz√§hlt Pai, da√ü er hier arbeiten mu√ü, weil sein Vater sich immer in Tibet herumdr√ľcke, um einen l√§ngst vergessenen Stamm von Wilden zu suchen, und da√ü seine Mutter ihn deshalb schon vor vielen Jahren verlassen habe und er sich seitdem halt so durchschlagen m√ľsse.

Als Pai seinen Namen erf√§hrt, ist sie √ľbergl√ľcklich: denn er ist Yakumo Fuji, der Sohn von Professor Fuji, der ihr versprochen hat, sie zu einem Menschen zu machen. Und er - Yakumo - mu√ü dieses Versprechen jetzt halten. Sie gibt ihm den Brief, in dem sein Vater seine letzten Tage schildert und ihn bittet, Pai zu helfen. Sie sei die letzte Sanjiyan, ein drei√§ugiges Wesen mit gro√üer Macht und schon √ľber 300 Jahre alt. Die Sanjiyans haben sich mit der Menschheit vermischt und sind dabei ausgestorben, und Pais gr√∂√üter Wunsch sei es, auch ein Mensch zu werden. Und dazu brauche sie den Ningen no Zou, die Statue der Menschwerdung, die in Hongkong bei einer bestimmten Firma zu finden sei.

Pai hat auch den Sch√§del des Professors dabei - der Gute ist seit 4 Jahren tot und so lange sucht Pai Yakumo schon. Doch Yakumo denkt nicht daran, sich von seinem Vater herumkommandieren zu lassen, schon gar nicht, wo er jetzt tot ist, doch er ist schon tiefer in der Sch... drin, als er wei√ü. Denn ein Penner hat Pais Stab gefunden. Der Stab ist hohl, und als der Typ ihn aufmacht, schl√ľpft Takuhii heraus, wird riesig gro√ü und beginnt, Tokyo zu verw√ľsten. Pai und Yakumo sausen auf dem Roller sofort los, um Takuhii zu stoppen, doch der schnappt sich erst mal Yakumo und macht Kleinholz aus ihm. Da √∂ffnet Pai ihr drittes Auge, verschlingt Yakumos Seele, verbindet sie dadurch mit ihrer eigenen Lebensenergie und macht ihn damit unsterblich. Dann befiehlt sie Takuhii zur√ľck in den Stock. Auf Yakumos Stirn erscheint das "WU", das Zeichen des Nichts - Yakumo hat keine Seele mehr!

Als Yakumo wieder zu sich kommt, wundert er sich, da√ü er noch lebt, denn er erinnert sich genau, da√ü der Vogeld√§mon ihn auf eine Art und Weise get√∂tet hat, die an der Endg√ľltigkeit des Todes keinen Zweifel √ľbrig l√§√üt.

Hongkong. (Yakumo hat seinen Roller verkauft, um die Flugtickets bezahlen zu k√∂nnen, was wir aber im Film nicht explizit erfahren, sondern nur im Manga.) Yakumo und Pai erreichen die Firma, die aber gerade in diesem Moment √ľberfallen wird. Ein paar finstere Gestalten haben sich den Ningen no Zou geschnappt und verduften. Nebenbei haben sie auch noch Ling Ling Lee, die dort arbeitet, aus dem Fenster geschmissen, und sie ist genau auf Yakumo gelandet. Im Eifer des Gefechtes wird Yakumo auch noch von einem Bus √ľberfahren (so richtig mit Beinen ab und Str√∂men von Blut), doch seine Verletzungen heilen vor den Augen der Leute und er steht auf, als sei nichts passiert. Ling Ling ist sehr erstaunt, aber wichtiger ist ihr die Verfolgung der Diebe. Professor Fuji, der sehr wohl wu√üte, welchen Wert die Statue hat, hat ihr empfohlen, einen kleinen Sender an ihr zu befestigen, und so k√∂nnen die Drei die Diebe verfolgen.

Sie erreichen schließlich ein riesiges Landhaus, das angeblich einem steinreichen Typ gehört, der es eigentlich nicht nötig hat, Dinge zu stehlen, die er haben will. Sie dringen in das Haus ein und finden die Hausherrin Shun-Li Kwong gefesselt. Sie erzählt, daß ihr Mann vor einem Jahr getötet worden sei und sich seit dem Dämonen im Haus herumtreiben. Ling Ling glaubt das nicht, auch nicht, als einer von ihnen - Chau - auftaucht. Der greift die Drei an, weil sie Shun-Li losgebunden und den Ningen no Zou an sich gebracht haben, und zusammen mit seinem Gehilfen machen sie mit ihren Pistolen und Flinten aus Yakumo ein Sieb. Doch als sie auf seiner Stirn das WU sehen, halten sie inne und lassen die Drei nach oben entkommen.

Auf dem Dach erscheint dann To-Chau, der zum gr√∂√üten Teil in einer anderen Dimension steckt und im Wesentlichen nur drei Krallenabdr√ľcke hinterl√§√üt. Doch erst Pais Superkr√§fte k√∂nnen ihn besiegen. Das hat Pai so verausgabt, da√ü sie sich gegen den n√§chsten D√§mon - Fookai, den Chau aus dem einsetzenden Gewitter-Regen heraufbeschw√∂rt - nicht mehr wehren kann. Mit knapper Not schafft es Yakumo mit Hilfe eines Stromkabels, das ein Blitz heruntergeschlagen hat, Fookai zu vernichten. Doch da schnappt Chau sich den Ningen no Zou. Aber zu fr√ľh gefreut: Shun-Li beschuldigt ihn, ihren Mann get√∂tet zu haben, und schie√üt ihn nieder. Doch als letzte Tat √ľbergibt Chau die Statue einer Hand, die aus dem Himmel herunterkommt und dann damit ins Nichts verschwindet.

Pai ist enttäuscht, doch Yakumo verspricht ihr, ihr trotzdem zu helfen.

Derweil betet Shun-Li, die in Wirklichkeit auch eine Dämonin ist, zu Kayenweng, ihrem großen Gebieter.

Zur√ľck in Tokyo. Yakumo geht in die Schule. Sicherheitshalber l√§√üt er Pai in der Wohnung zur√ľck. In der Schule versucht er seinen Kumpels klarzumachen, da√ü er jetzt ein unsterblicher Zombie ist. Nat√ľrlich glauben sie ihm kein Wort. Statt dessen wirf sie der Lehrer raus und sie m√ľssen mit Wassereimern vor der T√ľr stehen. Natsuko ("Sommer-Kind"), die auch zu Yakumos Freunden geh√∂rt, kommt dazu, und sie schmieden Pl√§ne f√ľr einen Ausflug.

Da Yakumo seinen Roller verscherbelt hat, gehen sie alle auf einen Schrottplatz, um aus Resten einen neuen zusammenzuschrauben, denn sonst k√∂nnte er ja beim Ausflug nicht dabei sein. Natsuko schickt Yakumo los, um was zu Trinken zu kaufen. Bei seiner R√ľckkehr steht pl√∂tzlich Pai (mit 3. Auge) √ľber ihm auf der Br√ľcke und macht ihm Vorw√ľrfe. Was ihm denn einfalle, sich hier mit diesen Typen herumzutreiben, wo er ihr doch helfen mu√ü, ein Mensch zu werden. Natsuko wird Zeuge dieses Gespr√§ches. Sie ist entsetzt. Doch das war erst der Anfang. Ein Gesu, ein D√§mon, der es auf die Sanjiyan abgesehen hat, taucht auf und l√§√üt durch blo√ües Handauflegen die Br√ľcke einst√ľrzen. Natsuko entkommt ganz knapp den herabst√ľrzenden Tr√ľmmern, Yakumo erwischt es schlimmer. Der Gesu schnappt sich Natsuko und sagt, er wolle die Sanjiyan, dann passiere dem M√§dchen vielleicht nichts. Da taucht Pai wieder auf und besiegt den Gesu ohne gr√∂√üere Schwierigkeiten (zumindest sieht es erst mal so aus).

Allerdings sind Natsuko und ihre Freunde Zeuge geworden, wie Yakumo mit halb abgerissenem Kopf usw. noch versucht hat, gegen den Gesu zu kämpfen, und wie er sich dann kurz darauf wieder regeneriert hat. Sie sind entsetzt.

Yakumo geht nach Hause und findet seine Wohnung verw√ľstet vor. Zun√§chst meint er, Pai habe das getan und es sei ihr vielleicht was passiert. Wie wild klopft er an die T√ľr seiner Chefin (die "Mama", der die Transvestitenbar geh√∂rt), die nebenan wohnt. Er ist √ľberrascht zu erfahren, da√ü Pai bei ihr ist und friedlich schl√§ft. Yakumo erz√§hlt ihr alles und sie glaubt ihm sogar. Sie sagt, wenn er sein normales Leben wiederhaben wolle, dann m√ľsse er sich wohl erst mal den Forderungen der Sanjiyan f√ľgen.

Als am n√§chsten Tag Yakumo auf dem Schulweg seinen Freunden begegnet, laufen die bei seinem Anblick davon. Besonders Natsuko bricht fast in Panik aus. Yakumo ist entschlossen, irgendwie zu einem normalen Leben zur√ľckzukehren. Pai kommt zu ihm. Sie sagt, sie wolle auch in die Schule gehen und Freunde finden. Yakumo schimpft sie aus, sie sei Schuld, da√ü seine Freunde nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Pai reagiert gelassen. Sie meint, wenn ihn seine alten Freunde verlassen haben, dann finden sie eben neue.

Yakumo geht weg, und Pai trifft Natsuko. Die erinnert sich noch genau, wer Pai ist: "Du bist das Mädchen mit den drei Augen. Was hast Du mit Yakumo gemacht?" Pai - wieder als Sanjiyan - fragt energisch, was Natsuko von Yakumo wolle. Sie sagt: "Er ist mein Sklave." Yakumo, der hinter einer Ecke steht und das hört, ist schockiert. Pai erklärt Natsuko, daß sie einer Superrasse angehöre, die Superkräfte haben. Doch die Benutzung dieser Kräfte sei sehr anstrengend und so machen sie sich Sklaven, die ihnen helfen.

Sie geht auf Natsuko zu, doch der Gesu hatte sich in ihrem K√∂rper versteckt und kommt jetzt wieder heraus. Er knallt Pai ein Ofuda auf die Stirn, das sie bannt. Dann durchdringt er mit einem Ableger seines K√∂rpers die arme Natsuko. Das M√§dchen wird regelrecht von innen aufgespie√üt und noch schlimmeres. Der Gesu will von Yakumo die Unsterblichkeit. Mit einem Trick gelingt es Yakumo, die Sanjiyan wieder zu befreien. Dann steckt er dem Gesu Pais Stab in den gro√üen Mund und l√§√üt Takuhii heraus, wodurch der Gesu zerplatzt, doch sein Ableger - also eigentlich er selbst immer noch - hat noch Natsuko, und er l√§√üt keinen Zweifel daran, was er mit ihr machen wird, wenn Yakumo sich widersetzt. Yakumo bittet verzweifelt die Sanjiyan um Hilfe, doch Pai sagt, es sei ihr v√∂llig gleichg√ľltig, was mit Natsuko geschehe. Da stellt sich Yakumo selbst dem Gesu entgegen und schreit: "Nimm meinem K√∂rper. Der ist unsterblich, und das ist es doch, was du willst." Der Gesu ist erfreut und macht sich an die Arbeit, doch jetzt tritt die Sanjiyan energisch dazwischen. Yakumo ist ihr Sklave, nicht der des Gesu. Pai vernichtet ihn, und diesmal endg√ľltig.

Abschied. Traurig und ziemlich sprachlos stehen sich Yakumo und seine Freunde gegen√ľber. (Natsuko ist √ľbrigens wieder wohlauf.) Yakumo entschuldigt sich und sagt, da√ü er nach Hongkong gehe. Da ruft Pai: "He, ich kenne diese Leute. Es sind deine besten Freunde auf der ganzen Welt!" Yakumos Freunde erinnern sich bei diesen Worten, da√ü eine echte Freundschaft sich auch in schweren Zeiten bew√§hren mu√ü, und so wird es doch noch ein vers√∂hnlicher Abschied. Schlie√ülich kann Yakumo auch nichts daf√ľr, da√ü er in so ein Schlamassel hineingezogen worden ist. Doch als er und Pai das Flugzeug nach Hongkong besteigen, da ahnt er, da√ü er seine Freunde f√ľr lange Zeit zum letzte Mal gesehen hat.
2. 3*3 Eyes Part 2 DE
Vorspann: Wir sehen einen uralten, halb verfallenen Tempel, auf dem drei riesige Augen aufgemalt sind. Vor dem Tempel steht (oder schwebt) Benares.

Im 5. Teil erfahren wir, da√ü in diesem Tempel Kayenweng versiegelt ist. Und Benares, der f√ľr Kayenweng die gleiche Rolle spielt wie Yakumo f√ľr Pai (auch er tr√§gt das WU-Zeichen), wird Pai und Yakumo noch sehr gro√üe Schwierigkeiten machen.

Hongkong. In einem Zimmer h√§lt Steve Loon mit Ling Ling und einigen weiteren Leuten eine seltsame Zeremonie ab. Zu unserer √úberraschung sehen wir, da√ü das Objekt der Anbetung der Ningen no Zou ist, der im 1. Teil so spurlos ins Nichts entf√ľhrt wurde. Da wird der Raum √ľberfallen und der Ningen no Zou zusammen mit Loon entf√ľhrt. Ling Ling, die auch dabei ist, entkommt immerhin. Au√üerdem verlieren die Gangster einen der drei K√∂pfe des Ningen no Zou.

Von einem gegen√ľberliegenden Haus aus wird Steve Loons Schwester Mei-Shin Zeuge des √úberfalls.

Yakumo und Pai warten auf Ling Ling, die ihnen eine Nachricht geschickt hat, da√ü die Statue wieder aufgetaucht sei. Doch statt ihrer kommt Mei-Shin und verpr√ľgelt die beiden, weil sie sie f√ľr die Entf√ľhrung ihres Bruders verantwortlich macht. Sie knallt ihnen den Kopf des Ningen no Zou vor die F√ľ√üe. Doch wieder erscheinen die Banditen. Mei-Shin wehrt sich sehr tapfer, erliegt aber dann doch der √úbermacht. Aber die Gangster haben es nur auf den Kopf abgesehen und lassen die zwei Menschen und Pai zur√ľck.

Pai ist es allerdings gelungen, Takuhii die Verfolgung aufnehmen zu lassen. Sie hat ihn ganz klein gemacht und jetzt fliegt er dem Auto hinterher. In einer Art Trance sieht sie, wie die Statue in ein Hotel in den 32. Stock gebracht wird. Sofort machten sie die Drei auf den Weg.

Im Hotel erz√§hlt man ihnen, da√ü es √ľberhaupt keinen 32 Stock gebe. Mei-Shin reagiert ziemlich sauer, doch da taucht der Manager auf und versprich ihnen, sie in der 32. Stock zu bringen, aber diskret, denn der ist nur f√ľr besondere Anl√§sse und besondere G√§ste. Was f√ľr ein Anla√ü diesmal stattfindet, erleben die drei bald, denn noch im Aufzug werden sie von Ryoko, einem schlangenartigen Ungeheuer und Oberd√§mon angegriffen. Nur dem Eingreifen Takuhiis verdanken sie es, da√ü sie nicht sofort get√∂tet werden, doch daf√ľr verliert Takuhii sein Leben. Yakumo fliegt aus dem obersten Stock aus dem Fenster und Mei-Shin und Pai werden gefangengenommen.

Yakumo klettert an der Fassade wieder nach oben und schleicht sich dann in die Zeremonie ein. Er findet den gefesselten Steve Loon, der ihm erzählt, daß die Ungeheuer mit Hilfe des Ningen no Zous und eines Menschenopfers ihren Herrscher Kaiyanwang wiedererwecken wollen. Wer das Opfer sein soll, sieht Yakumo etwas später: Mei-Shin.

Es folgen nun l√§ngere K√§mpfe zwischen den beiden Gruppen, die am Ende so ausgehen, da√ü die Loon-Geschwister, Pai, Yakumo und Ling Ling mit dem Ningen no Zou in einem Hubschrauber entkommen und Ryoko und seine D√§monenbande tot in einem v√∂llig verw√ľsteten Hotel zur√ľcklassen. Allerings ist bei der Gelegenheit zum erste Mal Benares aufgetaucht und hat Pai sozusagen inspiziert. Er hat f√ľr Ryoko keinen Finger krumm gemacht, dazu war er ihm wohl zu unwichtig.

Shun-Lis Haus. Ling Ling und Steve untersuchen mit allen möglichen Geräten den Ningen no Zou, finden aber nichts. Die Statue verhält sich völlig unauffällig. Doch die beiden wollen nicht aufgeben.

Yakumo, Pai und Mei-Shin fahren in die Stadt zum Einkaufen. Shun-Li erkl√§rt einem ihrer Knechte, warum sie Yakumo und die anderen bei sich wohnen l√§√üt: erstens hat sie sie dann immer im Auge und zweitens, falls es nicht gelingen sollte, Kayanwang wieder zu erwecken, dann soll die junge Sanjiyan - Pai - seinen Platz als F√ľhrerin der D√§monen einnehmen.

In der Stadt macht Mei-Shin einen sch√ľchternen Ann√§herungsversuch an Yakumo, doch der interessiert sich nur f√ľr Pai. Da taucht Benares wieder auf. Pai f√ľrchtet sich. Yakumo verfolgt ihn, er h√§lt ihn f√ľr Kayanwang. Benares will die Statue, daf√ľr verspricht er ihn zu erl√∂sen. Pai als Sanjiyan tritt dazwischen. Sie ist entschlossen, die Erweckung von Benares' Meister Kayanwang mit allen Mittel zu verhindern. Benares verschwindet daraufhin, versteckt sich aber als Schatten in Mei-Shin.

Zur√ľck in Shun-Lis Haus, fragt Ling Ling Yakumo, warum Pai ein Mensch werden will. Es sei doch toll, unsterblich zu sein.

Zu Ehren von Steves Genesung gibt es am Abend eine Party. Mei-Shin hat die Hoffnungen auf Yakumo noch nicht aufgegeben und macht sich extra sch√∂n f√ľr ihn. Doch daraus wird erst mal nichts, weil Benares aktiv wird. Er √ľbernimmt die Kontrolle √ľber Mei-Shin und stiehlt die Statue. Es gibt Alarm, doch er schaltet m√ľhelos die Wachen aus. Erst Pai stellt sich ihm erfolgreich in den Weg und befreit Mei-Shin von ihm.

Benares erscheint dann Pai im K√∂rper von Takuhii. Er sagt, sie solle ihm den Ningen no Zou bringen, sonst w√ľrde mit ihren Freunden das passieren, was Ryoko mit Takuhii gemacht hat (d.h. R√ľbe ab).

Pai beerdigt Takuhiis √úberreste. Sie erz√§hlt Yakumo, was sie √ľber Kayanwang wei√ü, bzw. woran sie sich noch erinnert. Er war auch ein Sanjiyan und schwang sich dann zum Anf√ľhrer √ľber die D√§monenhorden aus der Schattenwelt auf. Seine Artgenossen wollten ihr zur R√§son bringen, mu√üten aber vor seinen unvorstellbaren Grausamkeiten kapitulieren. Um nicht in ewige Sklaverei zu verfallen, begannen sie sich mit Menschen zu vermischen, um ihre Blutlinie zu beenden (in den folgenden Teilen erfahren wir die Geschichte √ľbrigens ein bi√üchen anders, allerdings mit dem gleichen Ergebnis, da√ü es n√§mlich keine Sanjiyans mehr gibt). Pai als letzte (bzw. vorletzte) ihrer Art ist des K√§mpfens m√ľde und will auch ein Mensch werden. Doch noch wichtiger ist es, die Wiederauferstehung von Kayanwang zu verhindern.

Yakumo geht zu Mei-Shin und tr√∂stet sie. Dann setzen sie die Party fort. Ling Ling macht ein Foto von Yakumo und Pai, das diese stolz √ľberall herumzeigt. Sp√§ter sind Yakumo und Pai allein auf der Terrasse. Yakumo fragt Pai, ob sie mit ihm nach Japan gehen wolle, wenn sie beide wieder Menschen geworden sind. Pai ist √ľber dieses Angebot sehr gl√ľcklich.

Ling Ling meint etwas später gut gelaunt zu Yakumo, wenn er schon unverwundbar sei, könnte man das doch ausnutzen und ein bißchen Geld damit verdienen. Plötzlich fällt auf, daß Pai verschwunden ist.

Die ist unterwegs zum Hafen Aberdeen, um sich Benares zu stellen. Den Ningen no Zou hat sie √ľbrigens nicht dabei. Auf dem Weg dorthin unterhalten sich die beiden Seelen, die in ihrem K√∂rper wohnen; es ist so ziemlich die einzige Stelle im Anime, wo sich beide einander voll bewu√üt sind.

Yakumo ahnt, was Pai vorhat und l√§uft ihr verzweifelt hinterher, um ihr gegen den gef√§hrlichen Benares zu helfen. Doch er kommt zu sp√§t. Im Hafen gibt es eine gigantische Explosion (kaum zu glauben, aber sowohl Pai als auch Benares haben sie √ľberlebt. Benares hat sich im √ľbrigen gut auf diese Konfrontation vorbereitet. In den folgenden 3 Teilen erfahren wir St√ľck f√ľr St√ľck, was er mit Pai angestellt hat.)

In der letzten Szene sitzt Yakumo in irgend einer klapprigen Eisenbahn nach Nirgendwo. Er hat seine lange Suche nach Pai begonnen, der er weiß, daß sie noch lebt (muß sie ja auch, denn da sie seine Seele hat, wäre ihr Tod auch der seine).
3. 3*3 Eyes Part 3 DE
Vorbemerkung: Seit dem letzten Teil sind 4 Jahre vergangen. Die ganze Zeit hat Yakumo nach Pai gesucht - bisher vergeblich. Immerhin hat er einige Informationen und Verb√ľndete gefunden. Ab diesem Teil wird der Ningen no Zou, der in den ersten beiden Teilen eine so wichtige Rolle gespielt hat, nicht mehr erw√§hnt. Auch Ling Ling & Co. kommen nicht mehr vor.

Vorspann: ein uralter M√∂nch (Tin Zin, den wir im 4. Teil n√§her kennenlernen) sitzt in einem magischen Diagramm und murmelt Beschw√∂rungsformeln. Au√üerhalb des Kreises stehen Yakumo und ein junger M√∂nch (Napalba, auch er wird sp√§ter wichtig). Pl√∂tzlich erscheint eine Projektion von Benares, die ank√ľndigt, Kaiyanwang wieder erwecken zu wollen. Die drei sind beunruhigt. Da erscheint au√üerhalb des Tempels Benares selbst und greift an. Er legt den Tempel in Schutt und Asche, aber Yakumo und die beiden M√∂nche k√∂nnen knapp entkommen.

Tokyo. Yakumo sitzt auf der Stra√üe. √Ąu√üerlich macht er den Eindruck eines Bettlers. Er bl√§ttert in einem Magazin. Als er darin ein paar Bilder von Pai findet, ist er v√∂llig √ľberrascht.

Pai und ihre 2 Klassenkameradinnen Ken Ken und Don gehen nach der Schule einkaufen. Sie sind fr√∂hlich und ausgelassen, bis pl√∂tzlich Pai von einer seltsamen Erinnerung gestreift wird. Sie hat solche merkw√ľrdigen Gef√ľhle √∂fter, kann aber nichts damit anfangen. Wir sehen, da√ü sie auf ihrer Stirn drei Siegel tr√§gt, von denen eines ihr drittes Auge verschlie√üt; die beiden anderen sitzen daneben. Sie verdankt sie, wir wir im 5. Teil erfahren, Benares, der damit ihre Erinnerung blockiert hat. Pai hat also zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, wer sie in Wirklichkeit ist.

Zuf√§llig laufen die drei M√§dchen Yakumo √ľber den Weg. Yakumo, der √ľbrigens Pais Stock bei sich hat, in dem fr√ľher Takuhii wohnte, umarmt Pai, weil er froh ist, sie endlich gefunden zu haben. Doch Pai kennt ihn nicht und l√§uft weg. 2 der 3 Siegel fallen dabei ab, doch ihre Erinnerungen und ihre Superkr√§fte bleiben erst mal blockiert.

Pai biegt in eine Seitenstra√üe ein, gefolgt von Yakumo. Doch pl√∂tzlich f√§hrt ein leeres Auto los. Aus dem Boden taucht Fei-Oh auf, Pais fliegender Verb√ľndeter, und rettet sie vor dem Auto, w√§hrend Yakumo davon zerquetscht wird. Pai f√§llt in Ohnmacht. Wir sehen umri√ühaft, da√ü der Angreifer eine menschengro√üe Puppe war.

W√§hrend Pai ohnm√§chtig ist, hat sie wieder einmal seltsame Tr√§ume. Sie l√§uft irgendwo hin, w√§hrend neben ihr D√§monen erscheinen und dann explodieren. Derjenige, der die Ungeheuer t√∂tet, ist Benares. Die D√§monen stellen sich sch√ľtzend vor Pai, um sie vor Benares zu verteidigen, doch er vernichtet sie alle. Dann erscheint Fei-Oh und st√ľrzt sich ebenfalls auf Benares. Der vernichtet Fei-Oh, doch aus dessen √úberresten sch√§lt sich ein Ei, aus dem ein Baby-D√§mon schl√ľpft. Pai nimmt es besch√ľtzend an sich. Da klingeln leise Gl√∂ckchen und Kaiyanwang reitet heran. Er ist unter seiner wei√üen Kutte nicht zu erkennen, wir sehen nur seine gef√§hrlich funkelnden drei Augen. Pai macht ihm heftige Vorw√ľrfe, was f√ľr ein Ungeheuer er sei. Dann wacht sie auf.

√úberall in ihrem Zimmer sind Puppen aufgeh√§ngt. Pai f√ľrchtet sich vor ihnen (zu Recht √ľbrigens) und vermi√üt ihr Eltern, die vor 4 Jahren umgekommen sind (zumindest glaubt sie das). Sie l√§uft hinunter zu ihren "Gro√üeltern", die in Wirklichkeit aber nur Knechte von Benares sind. (Was Benares mit diesem Theater bezweckt, erfahren wir im 5. Teil.) Yakumo unterh√§lt sich mit den Gro√üeltern und erf√§hrt, da√ü Pais Eltern vor 4 Jahren bei einem schrecklichen Verkehrsunfall in Hongkong ums Leben gekommen seien. Nur Pai habe √ľberlebt, aber ihr Ged√§chtnis verloren.

Yakumo hat Pai zu ihren Gro√üeltern gebracht, nachdem sie ohnm√§chtig geworden war. Daf√ľr sind sie ihm sehr dankbar und bieten ihm an, √ľber Nacht zu bleiben. Ken Ken und Don sind auch dabei und bleiben auch da. Pai traut Yakumo nicht, hat aber das Gef√ľhl, ihn irgendwie zu kennen.

Spät in der Nacht klingelt das kaputte Spielzeugtelefon von Pais "Großvater". Benares ist dran und gibt ihm Anweisungen (nämlich Yakumo aus dem Weg zu schaffen). Derweil treffen sich Yakumo und Pai auf der Veranda, weil sie beide nicht schlafen können. Pai fragt Yakumo, was los sei, und der erzählt ihr schließlich alles. Pai ist sehr verwirrt und glaubt erst Mal kein Wort, doch als Yakumo sagt, sie sei das Mädchen mit dem 3. Auge, wird Pai doch sehr nachdenklich, denn davon träumt sie ja andauernd. Yakumo sagt, die Geschichte von dem Unfall in Hongkong sei frei erfunden und ihre Großeltern seien auch nicht ihre Großeltern, sie kennen sie nicht mal. Pai will das alles noch nicht so recht glauben, doch da greifen die Puppen an.

Mit Karate usw. verschafft sich Yakumo etwas Luft, aber die Puppen haben auch die Gro√üeltern und die beiden M√§dchen √ľbernommen. Yakumo beschw√∂rt To-Chau, der anscheinend die Seiten gewechselt hat, denn er greift die Ober-Puppe an, doch die kommt kurz darauf √ľberraschend wieder aus dem Boden und spie√üt Yakumo auf. Pai ist entsetzt, doch Yakumo beruhigt sie etwas. Schlie√ülich ist er unsterblich. Pai produziert einen Energieausbruch, und dann kommt Fei-Oh dazu und rettet sie erst mal. Nun ist Pai bereit, die verr√ľckte Geschichte von Yakumo zu glauben, da√ü sie wirklich der letzte Sanjiyan sei usw. W√§hrend Fei-Oh die beiden auf seinem R√ľcken durch die Luft tr√§gt, gibt Yakumo Pai ein Amulett (eine Art Handschuh), und sagt, wenn sie eine bestimmte Zauberformel spreche, dann k√∂nne sie damit ihre Kr√§fte aktivieren. Er sagt, es gebe einen M√∂nch in Tibet, der ihre Erinnerung wiederherstellen k√∂nne. (Wir haben ihn im Vorspann kurz gesehen. Sie suchen ihn dann im 4. Teil auf.)

Fei-Oh ist inzwischen irgendwo in Tokyo wieder gelandet, doch Yakumo und Pai haben nur eine kurze Atempause, dann greifen die Puppen wieder an, diesmal auch die von ihnen beherrschten Don und Ken Ken. Nachdem sich Yakumo recht erfolgreich wehrt, geben die Puppen die beiden M√§dchen frei und √ľbernehmen statt dessen Fei-Oh, der sich auf Yakumo st√ľrzt und ihn fast in 2 H√§lften zerbei√üt. Doch selbst damit kann man Yakumo nicht stoppen. Aber Pai ist so entsetzt, da√ü sie ihr Amulett aktiviert und die Puppen in einer gewaltigen Explosion vernichtet.

Damit ist die Sache doch noch mal gut √ľberstanden und Yakumo, Pai, Don und Ken Ken fliegen auf Fei-Ohs R√ľcken davon.

Die letzte Szene spielt auf dem Flughafen. Yakumo will nach Tibet und Pai l√§√üt sich nicht davon abbringen, ihn zu begleiten. Doch dar√ľber ist Yakumo im Grunde ganz froh. Vorher aber gehts es erst mal nach Hongkong. (Gut, da√ü die Einreisebeh√∂rden dort nicht wissen, wer da kommt. Immerhin hat Pai den Hafen von Aberdeen gesprengt und m√ľ√üte somit Hongkongs Staatsfeind Nummer 1 sein - eigentlich ...)
4. 3*3 Eyes Part 4 DE
Vorspann: Jake Macdonald ist in einen Tempel eingebrochen und haut mit seiner Beute, dem Incense Burner ("Weihrauch Verbrenner") ab. Er wird verfolgt von dem M√∂nch Napalba. Macdonald entkommt erst mal, st√∂√üt dann aber auf den D√§mon Choukai und seine Helfer, die - wie k√∂nnte es anders sein - ihren gro√üen Meister Kaiyanwang wieder erwecken wollen (warum, das erfahren wir sp√§ter in dieser Episode). Sie machen Macdonald die H√∂lle hei√ü und schmei√üen ihn zum Schlu√ü in einen T√ľmpel.

Titelmusik (sehr kurz allerdings).

Yakumo und Pai fahren auf einem Motorradgespann durch Tibet. Pai schläft, wacht aber durch Yakumos unsanfte Fahrweise wieder auf und erzählt uns als Hintergrundstimme, wo sie sind und was sie wollen: nämlich einen alten Mönch (Tin Zin) finden, der ihr Gedächtnis wiederherstellen kann.

Pai f√ľhrt ein kleines Tagebuch √ľber ihr bisheriges Schicksal, doch als Yakumo es sieht, nimmt er es ihr weg. Er meint, das w√§ren Dinge, √ľber die man nicht einfach so schreiben kann. Wenn sie alles √ľberstanden h√§tten, k√∂nnten sie ja einen Beststeller schreiben. Dann fahren sie weiter durch das tibetanische Bergland bis zu dem Tempel, den Macdonald in der Nacht zuvor √ľberfallen hat. Der Tempel ist schwer verw√ľstet (was allerdings nicht Macdonalds Werk ist) und leer. Yakumo geht hinein und sieht sich darin um, Pai wartet davor. Pl√∂tzlich taucht Macdonald auf, den Incense Burner in der Hand (diese Ding spielt f√ľr die Teile 3 - 5 die Rolle, die der Ningen no Zou in den ersten beiden Teilen hatte. Allerdings funktioniert der Incense Burner wirklich.)

Macdonald ist verletzt und r√∂chelt Pai zu, sie solle den Incense Burner verstecken. Doch zu sp√§t: Choukai und seine d√§monischen Helfer tauchen auf. Yakumo traut ihm nicht, kickt den Burner weg und haut dann mit ihm und Pai ab. Mit einer Handgranate sprengt er ein Loch in die Tempelmauer und saust den Abhang hinunter. Choukai schickt ihnen Ran Pao Pao hinterher, seine vierarmige Dienerin (der man ihr Geschlecht allerdings nicht so ohne weiteres ansieht). Sie stellen Yakumo und Pai. Choukai hat schon von Yakumo geh√∂rt und erz√§hlt ihm, da√ü er den Incense Burner braucht, um seinen Meister Kaiyanwang zu erwecken. Das will Yakumo unbedingt verhindern, doch gegen Choukais t√∂dliche Ofudas und Ran Pao Pao hat er schlechte Karten. Er beschw√∂rt To-Chau, doch Ran Pao Pao erledigt ihn ohne gro√üe M√ľhe (Es sieht so aus, als sei To-Chau hin√ľber, doch wir sehen ihn in Teil 5 wieder!). Doch da taucht √ľberraschend Macdonald auf und jagt mit einem Schu√ü Yakumos Motorrad in die Luft. Das schafft so viel Verwirrung, da√ü alle drei abhauen k√∂nnen. Unten am Flu√ü waret zum Gl√ľck schon Napalba, der junge M√∂nch, mit einem Boot, und so entkommen sie erst mal dem m√∂rderischen Choukai.

Irgendwo mitten in den Bergen, in einer H√ľtte, liegt Pai auf einem Bett. Als sie aufwacht, f√§llt ihr Blick als erstes auf den ziemlich mumifiziert aussehenden Tin Zin. Doch sie wei√ü, da√ü er Yakumos Freund ist und ihr helfen will, ihre Erinnerung wiederzu bekommen. Pai erz√§hlt ihm, da√ü sie alles aus ihrer Vergangenheit vergessen habe. Tin Zin meint, es k√∂nnte sehr gef√§hrlich sein, ihr Ged√§chtnis zur√ľckzuholen. Er nennt sie √ľbrigens "Prinzessin". Er erz√§hlt ihr, da√ü sie zur vergessenen Stadt Kown Loon m√ľssen. Dort gebe es ein Tor in eine andere Dimension.

Derweil streiten sich Jake Macdonald und Napalba. Der Mönch nennt den Schatzjäger einen Dieb (was auch stimmt), doch der meint, er hätte nicht jahrelang an dieser großen Sache gearbeitet, um sich von Kleinigkeiten aufhalten zu lassen. Und schließlich sei er ja ein Wohltäter der Menschheit (und vor allem von sich selbst).

Dann brechen alle in einem Gel√§ndewagen auf nach Kown Loon. Unterwegs erz√§hlt Jake, da√ü er auf der Suche nach dem ewigen Leben sei. Und er freut sich, weil er schon recht nahe dran ist. Tin Zin erkl√§rt Yakumo und Pai, was es mit Kown Loon und Kaiyanwang auf sich hat: Das uralte, friedliche Volk der Sanjiyans hatte einst in Kown Loon das Tor zu einer anderen Dimension entdeckt, hinter dem D√§monen und Ungeheuer lebten. Diese Gefahr wollten sie beseitigen. Doch ihr K√∂nig, Kaiyanwang, verb√ľndete sich statt dessen mit den D√§monen, um ihre Macht der seinen zuzuf√ľgen. Es kam zu einem furchtbaren Gemetzel, dem die meisten oder alle Sanjiyans zum Opfer fielen. Kaiyanwang wurde gebannt, doch seine D√§monen wollen ihn zur√ľck. Und sie tun alles, um ihn wiederzubekommen, was Pai und Yakumo ja schon oft genug erlebt haben.

Der Incense Burner ist der Schl√ľssel, mit dem das Tor in die andere Dimension ge√∂ffnet werden kann. Dazu mu√ü man ihn in Kown Loon an einer bestimmten Stelle plazieren und ein magisches Ritual abhalten, dessen Details Tin Zin √ľbrigens kennt.

Wie aus dem Nichts taucht hinter einem Felsen ein kleines M√§dchen auf. Jake f√§hrt es um ein Haar √ľber den Haufen. Da das M√§dchen bewu√ütlos am Boden liegt, nimmt Pai es mit zu der Tempelanlage, die Tin Zin ihnen angibt. Dort k√ľmmert sich Pai um die Kleine, die √ľbrigens nicht sprechen kann (warum, erfahren wir etwas sp√§ter). Jake, der stock-besoffen ist, und Napalba streiten sich mal wieder. Pai schnappt sich das M√§dchen und geht woanders hin, weil sie es in der N√§he von Macdonald nicht sehr gem√ľtlich findet. Zuf√§llig kommt sie an einer Ecke vorbei, hinter der es ein paar Stufen hinab in eine gr√∂√üere unterirdische Halle geht, in der sich Yakumo und Tin Zin unterhalten.

Yakumo ist sehr √ľberrascht zu erfahren, da√ü dieser Tempel Kown Loon ist. Und am Ende des Tunnels, der in der Halle beginnt, ist der Ort, an dem man das Tor in die andere Dimension √∂ffnen kann. Pai h√∂rt das alles mit, und auch, als Yakumo sagt, er w√ľrde am liebsten allein gehen und Pai hier zur√ľcklassen, weil es sehr gef√§hrlich werden kann. Er macht sich Sorgen um sie, schlie√ülich sagt er sogar, da√ü er sie liebe. Tin Zin findet das sehr nett. Als Pai sich aus Versehen verr√§t, wei√ü Yakumo, da√ü sie ihn belauscht hat. Er und Pai bekommen feuerrote K√∂pfe, als Tin Zin sie damit aufzieht, da√ü sie einander lieben (denn Pai erwidert Yakumos Liebe).

Da ertönt ein seltsamer Pfeifton und das kleine Mädchen verwandelt sich in die vierarmige Ran Pao Pao. Choukai hat sozusagen nach ihr gepfiffen. Und jetzt greift er an. Er will den Incense Burner vernichten, damit niemals wieder Menschen in die andere Dimension gelangen können. Er tötet schließlich etliche Mönchen, darunter auch Tin Zin und läßt sich dann von Ran Pao Pao durch den Tunnel zum Tor tragen. Tin Zin ermahnt mit seinen letzten Worten Pai, daß ihr aller Schicksal nun in ihren Händen liege. Und die Sanjiyan erwacht.

Pai ruft als erstes Fei-Oh herbei und folgt dann Choukai. Yakumo und Macdonald laufen Pai hinterher; Choukai hat den Incense Burner liegenlassen und Jake nimmt ihn nun mit.

Choukai ist v√∂llig √ľberrascht, pl√∂tzlich einem Sanjiyan gegen√ľberzustehen. Er wehrt sich mit seinen Ofudas, w√§hrend Fei-Oh gegen Ran Pao Pao k√§mpft, doch er kann gegen Pai nicht ausrichten. Da zieht er seine t√∂dlichste Waffe, das K√∂nigs-Ofuda, und schleudert es gegen Pai. Sie wird von einer gewaltigen Energieexplosion eingeh√ľllt.
5. 3*3 Eyes Part 5 DE
Yakumo rennt hinter Pai durch den Tunnel. Ihm hinterher laufen Napalba und Jake. √úberall ereignen sich Explosionen, Teile der Decke st√ľrzen ein.

Pai sinkt bewu√ütlos zu Boden. Neben ihr hat sich ein lavagef√ľllter Abgrund aufgetan, in den ihr Stock nun hinunterst√ľrzt. Pai - wieder normal - kommt langsam zu sich, w√§lzt sich herum und st√ľrzt auch in den Abgrund. Immerhin kann sie sich noch irgendwo festhalten. Neben ihr h√§ngt Ran Pao Pao in ihrer Form als kleines M√§dchen. Pai rettet sie (und gewinnt damit ihr Herz f√ľr immer). Sie sagt zu ihr, sie sei nur wegen Choukais Magie b√∂se geworden.

Choukai steht √ľber ihnen und verh√∂hnt sie ("Wie r√ľhrend. Die Sch√∂ne und das Biest" oder so). Er ruft ihnen hinunter, da√ü er sie beide t√∂ten will. Ran Pao Pao braucht er n√§mlich nicht mehr. Und Pai ist sowieso seine Todfeindin, weil sie unbedingt verhindern will, was er unbedingt tun will, n√§mlich Kaiyanwang erwecken. Pai rutscht ab, wird aber von Fei-Oh gerettet, der dann Choukai bedroht. Unter diesen Umst√§nden zieht der es vor, erst mal zu verschwinden.

Jake sieht, wie Yakumos schwere Verletzungen vor seinen Augen verheilen. Er ist begeistert, denn tief in seinem Inneren hat er nicht an die Unsterblichkeit geglaubt. Jetzt hat er sie live in Aktion gesehen. Nach einigem Hin und Her (Jake will Ran Pao Pao erschie√üen, aber Pai verhindert das mit wilder Entschlossenheit), f√ľhren sie die Zeremonie durch, mit der der Incense Burner das Tor in das Heilige Land der Sanjiyans √∂ffnet. Jake l√§√üt etwas von seinem Blut dar√ľber flie√üen, und dann gibt es ein grelles Licht ... (der Incense Burner funktioniert wenigstens).

Nach einigen traumartigen Sequenzen, die zu so einer Dimensionsreise wohl dazugeh√∂ren, finden sich Yakumo, Macdonald, Pai und Ran Pao Pao in einer √∂den Steinw√ľste wieder (Napalba ist als W√§chter zur√ľckgeblieben). Sie stellen fest, da√ü sie am Ziel sind. √úberall stehen Steins√§ulen herum. Ran Pao Pao rennt zu einer hin und gr√§bt einen Sch√§del mit 3 Augenl√∂chern aus. Sie sind auf einem riesigen Friedhof. Hier hat das furchtbare Massaker stattgefunden, da√ü Kaiyanwang unter seinen Leuten angerichtet hat.

Weit und breit ist nichts lebendiges zu sehen, nicht mal Unkraut oder Insekten. In der Ferne steht ein riesiger, halb verfallener Tempel mit drei draufgemalten Augen. Die Vier gehen los und erreichen nach kurzer Zeit eine steinerne Figur, die einer aufgeblätterten Schildkröte mit ca 2-3 m Durchmesser ähnelt. Als sie sich ihr nähern, erscheint darin ein Hologramm von Pai als jungem Mädchen. Sie erzählt ihnen ihre Geschichte.

Geboren wurde sie in einer friedlichen Zeit. Ihr Volk wurde von 3 weisen und guten F√ľhrern regiert, deren weisester und g√ľtigster Kaiyanwang war. Und sie, Prinzessin Pearl, war seine Braut! Dann entdeckten die Sanjiyans das Tor zur D√§monenwelt. Sie beschlossen, die Ungeheuer zu vernichten, um die dort lauernde Gefahr zu bannen. Doch Kaiyanwang entdeckte das Machtpotential, das sich ihm hier er√∂ffnete. Er wechselte die Seiten, versammelte die D√§monen hinter sich und vernichtete sein eigenes Volk. Erst ganz am Ende gelang es, den Sanjiyan-K√∂nig wenigsten zu versiegeln und zwar in dem Tempel, vor dem die Vier gerade stehen. Dort schl√§ft er und wartet auf seine Wiedererweckung. Als einzige ihres Volkes √ľberlebte nur Pearl die Katastrophe. Nun wacht sie √ľber das Heilige Land und will das Licht der Sterblichen studieren.

Pai ist entsetzt, als sie das h√∂rt. Sie wollte unbedingt hierher, um ihre Erinnerung wiederzu bekommen, doch jetzt w√§re es ihr lieber, sie h√§tte es nicht getan, denn sie ist √ľber das Grauen in ihr und um sie schockiert. Besser, sie h√§tte ihr Leben als unbeschwertes Schulm√§dchen in Tokyo bei ihren "Gro√üeltern" und Freundinnen weiter gelebt.

Jake beschwert sich, da√ü es hier keine Sch√§tze zu finden gibt. Nirgends liegt was herum, was irgendwie wertvoll sein k√∂nnte. Er geht los, um was zu suchen. Yakumo folgt ihm. Sp√§ter unterhalten sie sich √ľber Pai. Macdonald meint, das Licht der Sterblichen sei die Liebe. In der Tat lieben sich Yakumo und Pai sehr und machen sich Sorgen um einander.

Pai ist auf der Schildkröte sitzen geblieben. Da taucht Benares auf. Er nennt sie Oshio und lobt sie, weil sie ihm gut gedient habe. Pai hat keine Ahnung, wovon Benares redet. Der ist verwundert, daß nicht nur Pai, sondern auch seine Dienerin Oshio ihr Gedächtnis verloren hat.

Choukai taucht wieder auf und greift Jake und Yakumo an. Er gibt seine menschliche Form auf und verwandelt sich in einen Dämon. Yakumo beschwört To-Chau gegen ihn, doch Choukai verschluckt ihn einfach und läßt ihn irgendwo im Nichts verschwinden. Dann schnappt er sich Macdonald.

Benares hat Pai / Oshio in den Tempel gebracht. Er zeigt ihr, was damals in Hongkong wirklich passiert ist. Oshio ist eine Schlange und Benares' Dienerin. Er hat sie in eine andere Dimension verfrachtet und sie bei Pearls Angriff in ihr Gehirn bef√∂rdert, wo sie ihr Ged√§chtnis versiegelte. Doch die Macht der Sanjiyan war immerhin so gro√ü, da√ü sie auch Oshios Erinnerung blockierte. Und so hielten sich alle beide f√ľr Pai. Diese ist entsetzt zu erfahren, da√ü sie eine Schlange ist. Doch sie f√ľhlt, da√ü es stimmt.

Der Zweck dieser komplizierten Übung war, wie Benares ihr erklärt, daß er die Macht der Sanjiyan braucht, um seinen Herrn Kaiyanwang zu erwecken. Das geht aber nur, wenn die Sterne in einer bestimmten Konstellation stehen. Und so lange mußte Pai / Pearl "konserviert" werden - was auch bestens geklappt hat.

Alledings hat Benares es sich inzwischen anders √ľberlegt. Er ist unsterblich und sehr m√§chtig und hat eigentlich keine Lust mehr, in Zukunft wieder nur noch ein Knecht zu sein. Also soll die Macht der Sanjiyan ihm nun statt dessen dazu dienen, Kaiyanwang endg√ľltig zu vernichten. Er will Pearls Macht mit der seinen vereinigen. Daf√ľr verspricht er Oshio, da√ü sie Pais K√∂rper behalten darf.


Choukai taucht mit Jake und Yakumo auf. Pai / Oshio ist heftig in Yakumo verliebt und ist bereit, sich f√ľr ihn zu opfern. Yakumo lehnt das heftig ab, sie w√ľrden schon einen Weg finden, Choukai und Benares zu besiegen. Das ist ausgesprochen optimistisch, denn Macdonald steckt halb in Choukais Rachen, Yakumo ist auf seiner Hand aufgespie√üt und Ran Pao Pao liegt blutend am Boden. Doch gerade von dieser eher unerwarteten Seite kommt die Entlastung. Die Kleine st√ľrzt sich auf Choukai. Der l√§√üt Macdonald und Jake los und greift mit einem Ofuda an. In dem Tumult kann sich aber Yakumo das Ofuda schnappen und t√∂tet Choukai damit.

Doch gegen Benares haben sie damit noch lange nicht gewonnen. Er verwandelt sich in Stein und wehrt die Angriffe von Ran Pao Pao, Macdonald und Yakumo √§u√üerst blutig ab. Da greift Oshio ein. Sie opfert sich, gibt Pearl frei, und die vernichtet in einer gewaltigen Explosion Benares und Kaiyanwang endg√ľltig.

Schlu√ü: Pearl hat ihren eigenen K√∂rper wieder (es ist Pais Sanjiyan-Form). Sie bedauert, da√ü Yakumo nicht sie, sondern Pai liebt. Sie sagt ihm, da√ü Pai in Tokyo auf ihn wartet. Dann fliegt sie auf Fei-Ohs R√ľcken zusammen mit Ran Pao Pao davon. (Wir sehen √ľbrigens auf Yakumos Stirn immer noch das "WU"-Zeichen!)

In Tokyo erwacht Pai im Krankenhaus. Sie erinnert sich an wilde, sehr realistische Tr√§ume. In ihrer Hand hat sie Yakumos Amulett. Ihre "Gro√üeltern", Don und Ken-Ken sind an ihrer Seite und erkl√§ren ihr, wo sie ist. Sie wurde, nachdem sie ohnm√§chtig wurde, von ihnen ins Krankenhaus gebracht. Das Amulett geh√∂re wohl diesem seltsamen Jungen namens Yakumo. Dieser Name kommt Pai sehr vertraut vor und sie freut sich schon darauf, ihn kennenzulernen. Drau√üen schwebt Pearl auf dem R√ľcken von Fei-Oh und beobachtet sie eine Zeitlang versonnen, dann verschwindet sie.