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Description
Hina Sato stellt sich als die Göttin Odin vor, beansprucht Allwissenheit und sagt das Ende der Welt in 30 Tagen voraus. Sie demonstriert präzise Präkognition und überzeugt den skeptischen Yōta Narukami, indem sie kleinere Ereignisse wie den Flug eines Basketballs oder den Aufenthaltsort einer Katze vorhersieht. Ihr Beharren auf den Namen "Odin" rührt von ihrer Unzufriedenheit mit ihrem gewöhnlichen Nachnamen und einer Vorliebe für göttliche Namen her.

Mit Logos-Syndrom geboren, einer schweren körperlichen und kognitiven Behinderung, die zu ihrer Aussetzung führte, erhielt Hina von ihrem Großvater einen experimentellen Quantencomputer-Implantat. Dieses Gerät verarbeitete enorme Datenmengen, um Vorhersagefähigkeiten zu gewähren, und ermöglichte unbeabsichtigt die Wahrnehmung der Zukunft. Es maskierte auch ihre Behinderung, sodass sie ohne erkennbare Einschränkungen funktionieren konnte.

Hina zeigt besondere Eigenarten: Sie genießt Essen offen, besonders Süßigkeiten wie Pudding, obwohl sie behauptet, Gottheiten bräuchten keine Nahrung. Sie zeigt ein verspieltes, selbstbewusstes Auftreten, spielt Videospiele und nutzt ihre Kräfte, um Yōta zu helfen, etwa bei seinen romantischen Bemühungen um seine Jugendfreundin Kyōko. Anfangs von Yōtas Schwester Sora skeptisch betrachtet, integriert Hina sich allmählich unter dem Deckmantel einer entfernten Verwandten in ihren Haushalt.

Staatliche Stellen, die den Missbrauch ihrer Fähigkeiten fürchten, entfernen gewaltsam den Quantencomputer. Dieser Eingriff beseitigt ihre Präkognition und versetzt sie in ihren natürlichen Zustand zurück: stark reduzierte kognitive Fähigkeiten, vergleichbar mit einem Kleinkind, eingeschränkte Mobilität und Sprachunfähigkeit. Das Trauma verursacht auch eine ausgeprägte Angst vor Männern.

Danach lebt Hina in einer spezialisierten Pflegeeinrichtung mit weiblichen Betreuern. Sie reagiert positiv auf strukturierte Aktivitäten wie Zeichnen und Musik, findet dort Stabilität. Als Yōta, der professionelle Aufsicht ablehnt, versucht, sie zu entfernen, kommt es zu einer dramatischen Konfrontation. Seine beharrlichen Bemühungen verängstigen sie zunächst, bis ein sensorischer Auslöser – der Geruch seiner Haare – plötzlich Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit hervorruft. Dies führt zu ihrer freiwilligen Abreise mit Yōta.

Ihre Charakterentwicklung untersucht Handlungsfähigkeit und Abhängigkeit im Kontext von Behinderung. Vor der Regression übte sie Autonomie durch Entscheidungen und Kräfte aus. Danach hängt ihr Wohlergehen von den Entscheidungen anderer ab, insbesondere von Yōtas Entschluss, ihr Betreuer zu werden, obwohl ihm Fachwissen fehlt.