Minako Obata

Songs: 1Anime overview: 1
Description
Minako Obata, auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Minako "mooki" Obata, ist eine japanische Singer-Songwriterin, die seit Mitte der 1990er Jahre in der Musikbranche aktiv ist. Ihr professionelles Debüt folgte, nachdem eine Demoaufnahme, die sie während ihres Studiums erstellt hatte, die Aufmerksamkeit von Musikbranchenprofis erregte, was zur Veröffentlichung ihres ersten Albums WE HAVE A DREAM im Jahr 1995 führte. Neben ihrer Solokarriere als Aufnahmekünstlerin hat Obata auch als Texterin und Komponistin für andere Künstler sowie als Gesangsdirektorin und Vocal Coach gearbeitet.

International bekannt ist Obata wohl vor allem für ihre Beiträge zu Anime- und Filmsoundtracks. Einen bedeutenden frühen Eindruck hinterließ sie mit ihrer Arbeit am Film Metropolis aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Rintaro. Für diesen Film sang sie den Ending-Song There'll Never Be Good-bye --- The Theme of Metropolis --- und steuerte auch den Text zum Lied bei. Das Original-Soundtrack-Album des Films präsentiert sie als Gastvokalistin neben Atsuki Kimura.

Im Jahr 2006 steuerte Obata zwei Songs zum Black Lagoon Anime-Franchise bei. Für Black Lagoon: The Second Barrage sang sie, schrieb den Text und komponierte den Ending-Song The World of Midnight, der als Abspannmusik für die fünfzehnte Episode verwendet wurde. Sie kehrte später für die Original Video Animation Black Lagoon: Roberta's Blood Trail zur Serie zurück und lieferte den Ending-Song This Moment ~prayer in the light~ für die letzte Episode, wobei sie erneut Gesang, Text und Komposition übernahm.

Ihr Wirken im Anime-Bereich umfasst auch die Serie Kaiba aus dem Jahr 2008, für die sie Sängerin, Texterin und Komponistin des Insert-Songs The Tree Song war. Im selben Jahr sang sie den Insert-Song Ubers Meer für die TV-Anime-Serie Allison & Lillia. 2009 beteiligte sie sich am Soundtrack des Videospiels Ryu ga Gotoku 3, für das sie den Song Let's Make the No.1 Hostess! sang und den Text schrieb.

Obata erweiterte ihre Rolle von der Interpretin zur Soundtrack-Komponistin für den Film Mai Mai Miracle aus dem Jahr 2009 unter der Regie von Sunao Katabuchi, für den sie zuvor bereits bei anderen Projekten Musik beigesteuert hatte. Sie hat auch Songs für Realfilmproduktionen geliefert, darunter für die NHK-Morgendrama-Serie Tsubasa.

Unter dem Label Crescente hat Obata nach ihrem Debüt 1995 mehrere Originalalben veröffentlicht. Ihre musikalische Identität ist eng mit ihrer Arbeit als Solo-Künstlerin verbunden, die ihr eigenes Material schreibt und komponiert und oft unter ihrem Alias "mooki" auftritt. Ihre Bedeutung für die Branche liegt in ihrer Vielseitigkeit als kreative Kraft, die sich fließend zwischen Auftritten, Songwriting und Komposition für sowohl Animationsfilme als auch Fernsehserien bewegt.
Songs
  • The World of Midnight
    : 1