Kahoru Kohiruimaki

Songs: 1Anime overview: 1
Description
Kahoru Kohiruimaki, auch bekannt unter dem Spitznamen Kohhy, ist eine japanische Sängerin, die 1985 debütierte. Geboren am 16. März 1967, erzielte sie im folgenden Jahrzehnt bedeutende Erfolge und veröffentlichte etwa dreißig Singles und fünfzehn Originalalben. Ihre Musikkarriere ist international vor allem für ihre Beiträge zu Anime-Soundtracks bekannt, insbesondere für ihre Arbeit an der Serie City Hunter.

Kohiruimaki ist am bekanntesten für den Song City Hunter Ai yo kienaide, der 1987 als erstes Opening-Themenlied für die Anime-Serie City Hunter diente. Ihre Verbindung zu Anime-Themenliedern begann bereits davor, als sie 1986 das Ending-Themenlied für die Original Video Animation (OVA) Gall Force sang, eine Single mit dem Titel Ryotte Ippai no Johnny. Ihre Debütsingle Never Say Good-Bye aus dem Jahr 1985 wurde als Themenlied für die Live-Action-Produktion Ponytail wa Furimukanai verwendet.

Während ihrer Karriere arbeitete Kohiruimaki mit einer Reihe namhafter Produzenten und Musiker zusammen. Ihr sechstes Album Time The Motion, das 1989 nach ihrem Wechsel zu TDK Records veröffentlicht wurde, ist besonders bemerkenswert, da es zwei Titel enthält, Mind Bells und Bliss, die von Prince produziert wurden. Bei diesem Album fungierte sie auch selbst als Produzentin. Bei verschiedenen Aufnahmen gehörten zu ihren Mitarbeitern Arrangeure wie David Campbell und Jerry Hey sowie Musiker wie der Bassist Deon Estus und der Saxophonist Dan Higgins. Sie übernahm häufig sowohl die Rolle der Texterin als auch der Produzentin, insbesondere bei späteren Werken wie ihrer selbstproduzierten KOHHY-Albumserie Mitte der 1990er Jahre.

Ihre musikalische Identität ist von einem westlich beeinflussten Pop- und Rockstil geprägt, der in Kombination mit ihrer unverwechselbaren Gesangsstimme in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren japanische Fans westlicher Musik faszinierte. Ihre Major-Label-Veröffentlichungen umfassen Studioalben wie Call My Name (1985), No Problem (1986), I'm Here (1987), Hearts On Parade (1988), So Real (1988), Distance (1990), Silent (1991) und Frontier (1992). Nach ihrer kommerziellen Hochphase veröffentlichte sie weiterhin unabhängig Musik, darunter die Alben Tree Diagram (2011) und nachfolgende Einträge in der KOHHY-Serie: KOHHY 3 (2016), KOHHY 4 (2018) und KOHHY 5 (2019).
Songs
  • CITY HUNTER~愛よ消えないで~ (CITY HUNTER~Ai yo kienaide)
    : 1