Hachidai Nakamura

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Description
Hachidai Nakamura, geboren am 20. Januar 1931 in Qingdao, China, und gestorben am 10. Juni 1992, war ein japanischer Komponist und Jazzpianist. Er begann seine Karriere als Jazzpianist in den frühen 1950er Jahren und spielte in Bands wie den Six Joes, bevor er mit George Kawaguchi, Hidehiko Matsumoto und Mitsuru Ono die Big Four gründete. Nakamura ist vor allem als eine Hälfte des legendären Roku-Hachi-Duos mit dem Texter Rokusuke Ei bekannt, das von den späten 1950er bis in die 1960er Jahre eine Reihe von langlebigen Hits hervorbrachte. Seine berühmteste Komposition ist Ue o Muite Arukou (international bekannt als Sukiyaki), interpretiert von Kyu Sakamoto, das eins der Billboard Hot 100 erreichte und weltweit über 13 Millionen Mal verkauft wurde. Weitere bedeutende von ihm komponierte Lieder sind Konnichiwa Akachan (gesungen von Michiyo Azusa, Gewinner des 5. Japan Record Award), Tooku e Ikitai (Jerry Fujio), Ashita ga Aru sa (Kyu Sakamoto), Kuroi Hanabira (Minoru Mizuhara, Gewinner des 1. Japan Record Award) und Sekai no Kuni Kara Konnichiwa (das Titellied der Expo '70). Er komponierte auch für zahlreiche Fernsehprogramme, darunter die langlebige Varieté-Show Shoten und die JNN-News-Titelmelodie, sowie Stationslieder und Firmenhymnen. In den 1970er Jahren widmete er sich sinfonischen Werken und produzierte mit dem Dichter Shuntaro Tanikawa das umweltbezogene Stück Mizu no Uta. Nakamuras Verbindung zu Anime-Werken erfolgt hauptsächlich durch die Verwendung seiner Kompositionen in animierten Medien. Ue o Muite Arukou war 2011 im Studio-Ghibli-Film From Up on Poppy Hill zu hören. Er trug auch zur Komposition von Titelliedern für die Anime-Serie Wan Wan Chuu bei. Seine Musik, die im Jazz verwurzelt, aber zu zugänglichem Pop geformt ist, spielte eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung der japanischen populären Musik und brach die Dominanz der Hauskomponisten bei Plattenfirmen. Trotz seines relativ geringen direkten Outputs für Anime wurden seine ikonischen Melodien in Anime-Soundtracks und Werbespots umfassend wiederverwendet und gecovert, was seinen Status als einen der einflussreichsten japanischen Nachkriegskomponisten festigte.