Ichirō Mizuki

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Description
Ichirō Mizuki, geboren als Toshio Hayakawa am 7. Januar 1948 in Setagaya, Tokio, und gestorben am 6. Dezember 2022, war ein japanischer Sänger, Liedtexter und Komponist, der weithin als Kaiser der Anime-Songs gefeiert und von Fans und Kollegen liebevoll Aniki oder großer Bruder genannt wurde. Er begann seine Aufnahmekarriere 1968 mit einer Kayōkyoku-Single, aber sein Weg als Anison-Künstler begann wirklich 1971 mit dem Vorspann zu Genshi Shōnen Ryū. Über fünf Jahrzehnte nahm er mehr als 1.200 Songs für Anime, Tokusatsu, Videospiele und Filme auf und baute ein Repertoire auf, das einige der ikonischsten Titellieder der japanischen Popkultur umfasst. Zu seinen berühmtesten Werken gehören die Titellieder für Mazinger Z, Great Mazinger, Space Pirate Captain Harlock, Babel II, Kamen Rider X, Kamen Rider Stronger, Tekkaman, Steel Jeeg, Chōdenji Robo Combattler V und Beast King GoLion. Er führte auch zahlreiche Einlage- und Abspannlieder für Serien wie Lupin III, Getter Robo Go und Juken Sentai Gekiranger auf. Im Jahr 2000 gründete er gemeinsam mit Hironobu Kageyama, Masaaki Endoh, Eizo Sakamoto und Rica Matsumoto die Anison-Supergruppe JAM Project und blieb eine Schlüsselfigur in der Gruppe, bevor er zu einer Teilzeitmitgliedschaft wechselte. Seine Zusammenarbeit erstreckte sich auf viele häufige Komponisten, insbesondere Chumei Watanabe, und er teilte oft die Bühne mit anderen Anison-Legenden wie Mitsuko Horie. Ein konkretes Beispiel für sein späteres Werk ist das Lied Pizza Pasta Pizza no Uta (Das Lied von Pizza Pasta Pizza), das Thema des Anime Carino Coni aus dem Jahr 2014. Mizuki führte das Lied unter seinem Pseudonym Z auf, sowie als Teil der Einheit MAYA & Z zusammen mit der Sängerin MAYA. Die Single, veröffentlicht von Nippon Columbia im Juni 2014, enthielt mehrere Versionen: ein Duett, eine Solo-Z-Version, eine italienische Version und ein MAYA-Solo, was die verspielte, essensthematische Natur der Serie widerspiegelt. Mizukis musikalische Identität wurde durch seine kraftvolle, ausdrucksstarke Stimme, seine energiegeladene Bühnenpräsenz und seine charakteristischen Kiai-Rufe definiert, die zu Markenzeichen des Anison-Genres wurden. Er erhielt 2016 den Lifetime Achievement Award beim Tokyo Anime Awards Festival, und sein Einfluss reichte weit über Japan hinaus, mit Auftritten in ganz Europa, Asien und Amerika. Seine Karriere umfasste auch gelegentliche Synchron- und Realfilmrollen, aber sein wichtigstes Vermächtnis ist sein immenses musikalisches Schaffen. Er trat auch nach einer Lungenkrebsdiagnose im Jahr 2021 weiter auf, und sein letztes öffentliches Konzert fand am 27. November 2022 statt, nur wenige Tage vor seinem Tod. Ichirō Mizuki bleibt eine überragende Figur in der Anime-Musik, dem zugeschrieben wird, das Genre geprägt und unzählige nachfolgende Künstler inspiriert zu haben.